Deutsche Meisterschaft im Leistungspflügen 2010

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Die Pflüger Katrin Strüven, Katrin Fischer, Philipp Börgers und Jan Wintjen, sowie die Betreuer Jürgen Hell und Claus Bahlert wollten sich schon rechtzeitig auf die Bodenverhältnisse vor Ort einstellen. „Gerade Furchen, das ist es, was die Richter sehen wollen.“ Das betonten die Betreuer immer wieder. Kleine Krümmungen werden nicht geduldet. Außerdem sind die Unterbringung von Bewuchs, die Einhaltung der vorgegebenen Pflugtiefe und das gleichmäßige Ein- und Aussetzen am Beet Kriterien, die von den Punktrichtern beim Entscheid bewertet werden. Geübt wurde aber nicht nur das praktische Pflügen, sondern auch die Theorie, denn eine theoretische Prüfung gehörte auch zum Wettbewerb. Durch die Prüfung können sich die Pflüger schon knapp 10 % der Gesamtpunktzahl sichern. Einen Tag vor dem Pflugwettbewerb bekamen alle Teilnehmer die Möglichkeit, direkt auf der Wettbewerbsfläche ein kleines Probebeet zu pflügen, um den Pflug für den Entscheid einzustellen.

Der Wettbewerb wurde durch einen Feldgottesdienst eröffnet, bei dem die Pflüger noch mal auf Hilfe von ganz oben hoffen konnten. Im Anschluss fuhren die Teilnehmer in einer Schlepperparade zu ihren Beeten. Nach dem Startschuss blieb den Pflügern 20 Minuten Zeit, um eine Spaltfurche zu ziehen, die dann von den Richtern bewertet wurde. Nach der Wertungspause wurde der Wettbewerb fortgesetzt. In den darauffolgenden 160 Minuten sollte das Beet unter ständiger Aufsicht durch die Richter ausgepflügt werden. Dabei war Eile geboten, denn bei Zeitüberschreitung gibt es Punktabzug.

Am Ende erreichte Katrin Strüven im Beetpflügen den sechsten Platz und wurde damit die beste Pflügerin Deutschlands. Direkt dahinter landete Katrin Fischer auf Platz Sieben. Die Drehpflüger Philipp Börgers und Jan Wintjen pflügten sich in das Mittelfeld ihrer Disziplin.

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